Sprachreise Winter 2013 Spanien mit dem Camper, kombiniert mit Hotel

Nachdem die VW Camper Saison abrupt beendet war, haben wir uns Alternativen überlegt, die Winterzeit zu verkürzen und es noch mit dem Nützlichen zu verbinden. Spanisch Sprachkurs steht sowieso kurzfristig an, also warum nicht ein Intensivkurs in Spanien im November.
1. Plan war, da bei den Sprachkursen meist die Unterbringung in Gastfamilien, WGs oder Wohnheimen erfolgt, dies aber nicht so unsere Sache ist, die Anreise und Unterkunft in einem Mietmobil durchzuführen. Also den Spass mit dem Nützlichen verbinden. D.h. 14-tägigen Intensiv Sprachkurs ohne Unterkunft gebucht. http://www.lisa-sprachreisen.de/
Die WoMo Vermieter überschlagen sich ja für diese Saisonzeit ja mit Angeboten.
Die ADAC Wohnmobilvermietung macht z.B. Werbung mit Festpreisen Monatsweise von November bis März.
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Also da könnte es ein bisschen Luxus für die 3 Wochen im Gegenzug zu unseren Campervans sein, vor Allem um die Jahreszeit.
Andere Anbieter geben nochmals Langbucher Rabatt von bis zu 40% in der Wintersaison.
Also an das vergleichen und probe buchen gemacht. Leider werden aus den 999€ bis 1249€ mit Servicepauschale, Winterreifen Pauschale und Extra Kilometer schnell das doppelte. Dazu kommt die „lange“ Vorausbuchungsfrist (das Festlegen und die starren Termine stören uns daran) plus man muss ja fast schon 2 Tage einplanen zum abholen und abgeben des Mietmobils. Einrichten eines fremden Campers und End-Innenreinigung plus das Holen und Bringen.
Schlussendlich hat dann doch die Vernunft gesiegt und eigentlich der Gedanke, so paradox wie es klingt, sehr unflexibel zu sein mit einem Mietmobil.
Fakt ist, ein 4**** oder gar 5**** Hotel am Zielort ist einiges günstiger und vor Allem bis zum Ankunftstag kostenlos stornierbar. Am Mietmobil hat mich echt die starre Buchung im Vorfeld abgeschreckt.
Jetzt ist die Planung so, Anreise und Heimfahrt mit jeweils 3 Tagen in einem unserer Camper veranschlagt. Es wird der VW T5 Beach sein. Unterkunft unterwegs im Camper oder Hotel. Für den Aufenthalt während des Sprachkurses wurde ein Hotel gebucht. So sind wir vor Ort noch mit dem T5 Mobil und wann wir jetzt genau losfahren oder heimkommen liegt an uns und nicht durch irgendwelche Mietvorgaben gebunden.
Das ist die Planung soweit. Fortsetzung folgt …….
1.Tag
Ziemlich unspektakulär mit dem T5 Beach die tausendungrad Kilometer nach Narbonne. Für die erste Nacht noch ein Hotel, nahe Autobahn, free Parking, free wifi. Das war aber auch schon das Gute. Hotel an sich war typisches Motel, ok, Bett war sauber.
Im benachbarten Hotel gutes Steak gegessen und am nächsten Tag weitere 388km nach Spanien.
2.Tag
388km zum Camping Ametlla del Mar.
Liegt zwar am Meer, dies ist um diese Jahreszeit allerdings ziemlich wenig zu gebrauchen. Temperaturen passen zwar 24 (18) Grad und es ist gut anzuschauen. Auf dem Campingplatz ist kaum was los. Super sauber ist er auch noch. Klasse.
Ein Wehrmutstropfen gibt es allerdings. Das Restaurant ist über die Wintermonate geschlossen. Also Selbstversorger, was wir nicht wollen, oder nochmal los in den ca. 2km entfernten Ort. Da es naturgemaes schon früh dunkel wird ist es also besser den Camper nochmal zu satteln und zu fahren. Der Weg in den Ort führt durch ziemlich unwegsames Gelände und das wollen wir uns bei Nacht zu Fuss nicht antun.
In Ametlla stossen wir dann erstmal auf das Problem der spanischen Essenszeiten. Vor 19:00 Uhr geht hier im Ort gar nichts. Also noch im Ort und im Fischerhafen rumdrücken. Wir waren seit 24 Jahren nicht mehr in Spanien und hatten das so nicht mehr vor Augen. Da unser Fahrzeug auch gleichzeitig der Schlafplatz ist, haben wir keine richtige Ruhe zum Essen und trinJken. Wir haben ja gern erst Alles gerichtet bevor es an das Vergnügen geht.
Zurück auf dem Campingplatz dann schnell noch ein Rennbier vor dem Bus bei angenehmen 18 Grad im November und Nachtruhe.
Die Nacht war windig, geruhsam und es wurde sogar wärmer. Gut mal wieder im Bus zu schlafen.
3. Tag
Nach einem Frühstück im Warmen, leider erst ab 09:00 Uhr frisches Baquette, geht es 80 km weiter gen Süden auf den nächsten Campingplatz. Da wir nur mit dem T5 Beach unterwegs sind, wollen wir die Vorteile von Campingplätzen nutzen und verzichten auf das ansteuern von Wohnmobilstellplätzen. Wobei die Preise auf den Campingplätzen sehr günstig sind, im Vergleich zu Sommerpreisen in Österreich und Italien. Parzelle mit Strom und 2 Personen 14,00 € „ADAC“ Preis :)) auf dem www.campingametlla.com zum Beispiel. Der heute angelaufene Campingplatz
www.spanaturaresort.com kostet 1 Euro mehr, allerdings mit free wifi. Dafür ist er lang nicht so sauber und aufgeräumt. Insbesondere die Sanitäranlagen lassen schwer zu wünschen übrig, damit verkneifen wir uns auch den Besuch des Spa’s auf dem Platz. Platz ist stärker bevölkert, WoMo’s mit Nordländern wie uns aller Nationen und viele Spanier in Mietunterkünften. Es gibt noch ein Hallenbad auf dem Platz, einen Pool, „Mini Zoo“ und allerlei sportliche Aktivitäten. Zum Meer sind es 5 km zu Fuss durch Oliven- Orangen- Haine, Artischockenfelder und Müllhalden. Wir haben uns diese 5km zu Fuss gegeben Fahrräder haben wir auf diesen Trip doch nicht mitgenommen, in der Annahme sie sind mehr Belastung wie nützlich. Dummerweise. Am Meer ist zwar ein schöner langer Sandstrand mit angrenzender breiter Promenade, ansonsten aber eine, um diese Jahreszeit, Geisterstadt aus Hotelburgen, Restaurants und Appartments. Es war schon schwer ein Cafe zu finden. Also wieder 5km zurück bei angenehmen 27 Grad. Campingplatz wurde ja gewählt wegen Restaurant am Platz, laut Internet offen ab 18:30 Uhr. Leider öffnete es aber erst 20:30 Uhr. Wieder 2 Stunden rumdrücken.
Bier, flippern und diverse Rundgänge über den Platz. Nach einem guten Essen dann endlich Nachtruhe, draussen ist um 23:00 Uhr noch Kinderanimation und Bingo.
Nachts wieder windig, morgens auch noch, aber weiterhin warm.
4. Tag
Heute geht es die letzten 288km nach Denia wo unser Sprachkurs stattfindet.
Da wir nicht mehr viel auf dem Campingplatz zu tun haben, geht es bald los.
Unspektakuläre Fahrt bis Denia über die AP-7. Ich wundere mich nur immer ob man sich die Maut vllt. sparen könnte und wie man auf der parrallel Strasse voran kommt.
In Denia angekommen, wird schnell, hier ist es anderst. Leben, geöffnete Bars, Geschäfte, ein schöner Hafen, Strand und eine schōne Stadt mit verschiedenen Vierteln um etwas zu entdecken.
Da wir noch Zeit haben bevor wir im Hotel einchecken können gehts erstmal auf Tour.
4 Bier und Tapas 5€!! Dann noch die Schule für den morgigen Start des Kurses gesucht, einmal quer durch die Stadt und durch den Hafen.
Jetzt wird der Camper gegen das Denia Daniya Spa & Business getauscht. 4**** Junior Suite gegen 5qm Bus.
Ich war ja zuerst skeptisch wegen dem Hotel. Bis jetzt hat es sich aber als echter Schlager entpuppt. Wifi und Breakfast sind zwar nicht so der Hit. Lage und Räumlichkeiten, sowie Sauberkeit und Service sehr gut.
5.Tag
1.Schultag.
Naja, aufstehen, frühstücken, den besten Schulweg suchen. Unterwegs nochmal Cafe, da halbe Stunde zu früh.
estudiantes espanól
4 Schulstunden sind einigermassen verträglich beim dem Wetter. Es müsste mehr Rauchpausen geben. Auf dem Heimweg von der Schule aber gleich eingekehrt und einen Pitcher Cerveza und Pizzas vernichtet.
Links:
gebucht über:
6. Tag
Schule und Tapas und Bier.
Wetter im noch hervorragend für November und unsere Verhältnisse.
Shorts und Sandalen wären durchaus drin. Verkneifen wir uns aber, die Spanier haben auch lange Hosen an.
Abends draussen sitzen durchaus üblich und machbar.
7. Tag
Schule, Tapas, Vino Tinto, Bier.
Den Markt entdeckt.
Bei Nacht sieht Denia aus wie aus einem Piratenfilm.
8. Tag
Schule Tapas, Castillo de Denia und Marina de Denia. Immer noch angenehm war. 23 Grad um 7 Uhr Abends.
9. Tag
Schule und Freude aufs Wochenende.
Es wird kühler und bewölkt.
El fine de semana
Tatsächlich aber kühler und windig.
Das erste Mal seit Sonntag wieder den Camper aktiviert und die Umgebung per Auto erkundet.
Denia selbst ist ja sonst sehr gut zu Fuss zu erkunden.
Shopping und mexikanisches Essen kam am Ende dabei raus.
Links:
10.Tag
Wochenende und schlecht Wetter.
Erst ein bisschen lernen im Hotel und dann …..
Cruising along the coast line with the camper.
Diesmal fuhren wir in Denia Richtung Süden entlang der Küste, haben einen der Campingplätze in Denia begutachtet (weit ausserhalb) und an der Küste hohe Wellen und Surfer bewundert.
Weiter ging es über eine schöne, kleine „Pass-strasse“ nach Xabia und in den dortigen Hafen. Auf der mediteranen Küstenstrasse dann noch nach Calpe.
Nicht unbedingt eine Reise Wert. Zumindest an der Küste eine weitere Geisterstadt aus Hotel- und Apartment Blöcken.
11.Tag
Sonntag und bewölkt und kalt (14 Grad)
Nichts besonderes. Lernen. Eine Runde durch den Hafen und Stadt am Vormittag. Canas und Tapas zum Mittag.
Tag 12
Waves, waves, waves, beer.
Tag 13
Tapas, tour de ceverza
Tag 14
Schule, Castillo, Mall
Tag 15
Schule, marina and wave watching.
Tag 16
Letzter Schultag und letzter Tag in Denia.
Morgen geht es nach Barcelona
Tag 17
Denia – Barcelona. 460km via AP-7, A7 (mautfrei) und C-32.
Gutes 4**** Hotel erwischt. Sicherer TG-Platz für den Camper und gleich neben Plaza de Espana und der Font Magica.
Ramblas und Hard Rock Cafe.
Tag 18
Barcelona, Barcelona, Barcelona.
T-Dia Metro Ticket für 7,25€ p.P. und los gehts.
Parc Guill, Ramblas, Gothic Quarter, Port.
Tag 19
Richtung Norden. Outlet shopping bei Barcelona. Decathlon in Figueras.
Starker Wind. Weiter nach Norden.
Overnight stop in Orange, Fr.
Tag 20
heading home. Bbrrr. Kalt.Route Spain Winter 2013
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